Essen als Problemloeser
Essen als Problemloeser
Foto: Sergei Belozerov / pixabay.com

Gewicht und Seele

Stellen Sie sich selbst folgende Fragen:

  • Wie stehe ich zu meinem Körper?
  • Was tut mir gut, ausgenommen essen?
  • Warum und womit bin ich unzufrieden?
  • Welchen großen Wunsch habe ich mir noch nicht erfüllt?
  • Was fehlt mir zum Glücklichsein?
  • Wann spüre ich mich am intensivsten?
  • Was lehne ich vollkommen an mir ab?
  • In welchen Situationen brauche ich unbedingt etwas zum Essen?
  • Wann bringe ich keinen Bissen hinunter?
  • Welchen Problemen muss ich mich dadurch nicht stellen?
  • Was wäre anders, wenn ich schlank wäre?
  • Was passiert, wenn ich nicht esse?

Warum esse ich viel mehr als mir gut tut?
Möglicherweise finden Sie die Ursache, warum Sie das Essen als "Problemlöser" einsetzen.

Probleme im Beruf
Unzufriedenheit, Überlastung, Stress, Mobbing: Was genau ist das Problem? Lässt es sich mit einem Gespräch lösen? Kann ich Dinge delegieren? Muss ich lernen, besser mit Stress umzugehen?

Einsamkeit
Einen Partner zu finden, ist oft nicht einfach, aber man kann sich Möglichkeiten schaffen, einen kennen zu lernen, man kann sich einen Freundeskreis aufbauen, man kann sich ein Haustier anschaffen. Was kann ich mit mir selber anfangen? Ist es interessant für mich, mit mir zusammen zu sein, mag ich mich? Ist es vielleicht doch leichter, alleine zu sein, als wieder enttäuscht zu werden?

Frust
Was genau frustriert mich? Warum genau glaube ich, das nicht ändern zu können? Muss ich nur lernen, mich durchzusetzen und in kleinen Schritten meinen Weg konsequent(er) zu gehen? Was ist der Gewinn daran, wenn ich so weiter mache, wie bis jetzt? Wer profitiert davon?

Was kann ich gegen Stress tun?

  • Lernen Sie Stressmanagement!
  • Versuchen Sie, Ihre Aufmerksamkeit in allen Lebensbereichen auf das Wesentliche zu konzentrieren.
  • Dämmen Sie die Informationsflut am Arbeitsplatz und im Privatleben gezielt ein.
  • Erledigen Sie wichtige Dinge möglichst umgehend und zügig, statt sie immer wieder vor sich her zuschieben.
  • Teilen Sie Ihre Arbeit in einzelne Abschnitte ein, die Sie Zug um Zug erledigen, statt immer wieder den gesamten "Berg" zu betrachten.
  • Legen Sie eine Pause ein, wenn Sie sich nicht mehr richtig konzentrieren können.
  • Überlegen Sie, welche Aufgaben Sie selbst erledigen müssen und welche Sie eventuell delegieren können - setzen Sie Ihre Erkenntnis konsequent in die Tat um.
  • Scheuen Sie sich auch im privaten Bereich nicht, bei Problemen oder Lebenskrisen fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Gönnen Sie sich regelmäßig Auszeiten, in denen Sie nur für sich Zeit haben.
  • Nutzen Sie Wartezeiten grundsätzlich als Entspannungsphasen.
  • "Ich kann nicht" ist eine Ausrede, um sich nicht weiter damit befassen zu müssen.
  • Erkennen sie den Unterschied zwischen Herausforderung und Überforderung, Stress ist nicht immer negativ, es gibt auch einen Eustress (positiver Stress).

Langeweile
Hobbys finden (Tipp: Was wollte ich als Kind immer machen? Auch verrückte Träume zulassen - etwa Motorrad fahren, Turnier tanzen etc.), Bücher, Musik, gute Filme, Freundschaften pflegen, Einladungen aussprechen usw.

Probleme in der Partnerschaft
Probleme in der Partnerschaft entstehen oft durch zu große Erwartungen und Illusionen.

  1. Der richtige Partner würde alle meine Bedürfnisse wissen und erfüllen.
  2. Für immer mit dem gleichen Partner glücklich sein, sonst ist man gescheitert.
  3. Die einmalige Entscheidung, gemeinsam zu leben, ist erst der Anfang und nicht das gute Ende. Das Zusammenleben geschieht nicht von alleine. Es ist manchmal harte Arbeit, aber vor allem Miteinander reden.
  4. Die Beziehung ist eine ständige Auseinandersetzung mit sich selbst und den Bedürfnissen des Partners. Pflichten und Stress im Beruf, die Kinder, keine Zeit, Geld verdienen, einen perfekten Haushalt führen, sich selbst entdecken und seine eigenen Probleme zu lösen, und nebenbei noch attraktiv, geheimnisvoll und sexy zu sein, überfordert jeden und deckt die Liebe zu. Denn Liebe braucht Zeit miteinander, Zweisamkeit und Verständnis, dem Partner genau zuhören, ihn ganz erfassen zu wollen ist immer wieder eine neue Entscheidung, die wir treffen müssen, damit ein Leben zu zweit gelingen kann.
  5. Wünsche genau definieren, äußern (aber so, dass sie der andere verstehen und annehmen kann) und verfolgen. Ich Botschaften: Nicht sagen: "Du hast nie Zeit", sondern "Ich wünsche mir, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen."

 

Alle Angaben ohne Gewähr!

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